Das Meeresangeln in Nappstraumen auf den Lofoten bietet deutlich mehr als nur eine Art des Angelns. Im Sund selbst gibt es spannende Möglichkeiten, im flachen Wasser gezielt auf Heilbutt zu angeln, während Untiefen, Kanten und Plateaus weiter draußen das Angeln auf Dorsch und Köhler ermöglichen.
Das Schöne an diesem Gebiet ist seine Vielfalt. An einem Tag könnt ihr eure Zeit dem Heilbutt widmen und am nächsten Tag je nach Wetter, Wind und Aufenthaltsort der Fische nach Dorsch oder Köhler suchen. Mit einem eigenen Boot habt ihr während der Woche die Freiheit, das Angeln an die Bedingungen und an eure persönlichen Zielfische anzupassen.
Wo liegt Nappstraumen?
Nappstraumen liegt zwischen Vestvågøy und Flakstadøy mitten auf den Lofoten. Hier treffen Sunde, Berge und offenere Meeresgebiete auf relativ kleinem Raum aufeinander, wodurch mehrere verschiedene Arten von Angelgewässern entstehen.
Die Lage ist auch bei wechselhaftem Wetter ein großer Vorteil. Je nach Windrichtung besteht die Möglichkeit, zwischen dem Angeln im Sund, geschützteren Bereichen oder weiter draußen gelegenen, offeneren Gewässern zu wählen.
Das Wetter bestimmt in Nordnorwegen immer das Meeresangeln, und die Sicherheit steht an erster Stelle. Doch gerade die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Gebieten zu wählen, ist einer der Gründe, warum Nappstraumen während einer ganzen Angelwoche so interessant ist.
Heilbutt in Nappstraumen – flaches und aktives Angeln
Für viele, die nach Nappstraumen reisen, steht der Heilbutt ganz oben auf der Wunschliste.
Teile des Angelns finden in relativ flachem Wasser entlang von Sandböden, Kanten und strömungsreichen Bereichen statt. Das macht das Angeln aktiv und spannend, vor allem wenn sich ein Heilbutt entscheidet, zuzupacken.
Im flachen Wasser ist der Drill etwas völlig anderes als beim Angeln in großen Tiefen. Der Fisch kann weite Strecken seitlich davonziehen, und sowohl Angler als auch Bootsführer müssen darauf vorbereitet sein, was passiert.
Jigs und Naturköder sind gängige Methoden, aber in den flacheren Bereichen besteht auch die Möglichkeit, mit Spinnangel und einer aktiveren Technik zu fischen.
Dorsch und Köhler rund um Nappstraumen
Der Heilbutt bekommt viel Aufmerksamkeit, aber eine Woche in Nappstraumen muss sich keineswegs nur um Plattfische drehen.
Rund um die Lofoten gibt es zahlreiche Untiefen, Abbruchkanten und Tiefenkanten, an denen ihr nach Dorsch und Köhler suchen könnt. Die Bedingungen können sich je nach Strömung, Wetter und Standort der Futterfische schnell ändern.
Auch hier ist die Freiheit mit einem eigenen Boot ein großer Teil der Reise. Wenn die Bedingungen für Dorsch und Köhler besser aussehen als für Heilbutt, könnt ihr den Plan ändern und den Tag mit einer ganz anderen Art des Angelns verbringen.

Skreifang auf den Lofoten im Frühling
Im Frühling geschieht rund um die Lofoten etwas Besonderes, wenn der Skrei zum Laichen aus der Barentssee einzieht.
März und April sind daher vor allem für diejenigen interessant, die den klassischen Skreifang auf große Dorsche erleben möchten. In diesem Teil der Saison liegt der Schwerpunkt der Reise anders als im Sommer, wenn der Heilbutt für viele stattdessen ganz oben auf der Liste steht.
Wenn Sie den Skreifang erleben möchten, ist es daher wichtig, von Anfang an den richtigen Zeitraum zu wählen.

Rotzunge, Seewolf und weitere Arten
Es gibt außerdem zahlreiche Möglichkeiten, die Fischerei noch abwechslungsreicher zu gestalten.
Die Rotzunge bietet eine leichtere und feinere Fischerei, die als Abwechslung zum schwereren Heilbuttangeln richtig viel Spaß machen kann. Je nach Saison besteht außerdem die Chance, unter anderem auf Seewolf und mehrere andere Arten zu treffen.
Wer gerne auf verschiedene Arten angelt, findet daher innerhalb einer Woche viel Abwechslung, ohne das Gebiet verlassen zu müssen.

Wann ist die beste Zeit für das Meeresangeln in Nappstraumen?
Das hängt vor allem davon ab, worauf Sie angeln möchten.
Im März und April liegt der Schwerpunkt stark auf dem Skreifang. Wenn der Frühling in den Sommer übergeht, wird der Heilbutt zu einem immer wichtigeren Zielfisch, während die Fischerei auf Dorsch, Köhler und andere Arten abwechslungsreiche Tage auf dem Meer ermöglicht.
Der Sommer bietet außerdem die langen, hellen Tage, für die die Lofoten bekannt sind. Dadurch bleibt viel Zeit zum Angeln und Sie können Wetter und Bedingungen bestimmen lassen, wann Sie am Tag hinausfahren.
Auch im Herbst geht die Fischerei auf unter anderem Heilbutt, Dorsch und Köhler weiter.
Es gibt also nicht einen einzigen Zeitraum, der für alles am besten ist. Überlegen Sie stattdessen, welche Fischerei Sie am liebsten erleben möchten, und wählen Sie danach Ihre Reisedaten.
Ein eigenes Boot sorgt während der Woche für Freiheit
Auf der Angelreise von Outside Travels nach Nappstraumen haben Sie sechs volle Angeltage und während der Woche ein eigenes Boot.
So können Sie die Tage selbst an das Wetter und die Fischerei, auf die Sie den Schwerpunkt legen möchten, anpassen. Im Camp gibt es außerdem schwedischsprachige Guides mit Erfahrung in der Region, die mit aktuellen Informationen zur Fischerei und den Bedingungen weiterhelfen können.
Wer auf dem Wasser mehr Unterstützung wünscht, kann zusätzlich einen Angelguide buchen.
Dieses Reiseformat eignet sich besonders für alle, die die Freiheit schätzen, ihre Angeltage selbst zu gestalten, aber gleichzeitig Unterstützung und Fachwissen in der Nähe haben möchten.
Plant eure Angelreise nach Nappstraumen
Überlegt zuerst, was ihr euch von der Woche am meisten erhofft. Ist der Heilbutt euer großes Ziel? Möchtet ihr das Skreiangeln erleben? Oder möchtet ihr eine Woche, in der ihr verschiedene Arten und Angelmethoden kombiniert?
Wenn ihr das wisst, wird es deutlich einfacher, den richtigen Zeitraum zu wählen.
Auf unserer Reise nach Nappstraumen erwarten euch sechs volle Angeltage, ein eigenes Boot und eine Unterkunft in der Nähe der Angelgebiete. Wir unterstützen euch außerdem bei Flügen, Transfers und der Planung der Reise, damit ihr vor Ort Zeit für das Wichtigste habt – das Angeln.
Sehen Sie sich die Angelreise nach Nappstraumen auf den Lofoten an
Häufige Fragen zum Meeresangeln in Nappstraumen
Welche Fischarten kann man in Nappstraumen fangen?+
Heilbutt, Kabeljau und Köhler gehören zu den wichtigen Zielfischen. Je nach Saison gibt es außerdem unter anderem die Möglichkeit, auf Skrei, Rotzunge und Seewolf zu angeln.
Kann man im flachen Wasser auf Heilbutt angeln?+
Ja. Nappstraumen ist unter anderem dafür bekannt, dass man dort in relativ flachem Wasser gezielt auf Heilbutt angeln kann, was sehr aktives und spannendes Angeln ermöglichen kann.
Wann ist Skreiangeln auf den Lofoten?+
März und April sind die wichtigste Zeit für das Skreiangeln rund um die Lofoten, wenn der Kabeljau zum Laichen in die Region kommt.
Wann ist die beste Zeit für Heilbutt in Nappstraumen?+
Der spätere Frühling, der Sommer und der Herbst sind interessante Zeiträume für Heilbutt. Welche Zeit am besten geeignet ist, hängt auch davon ab, mit welchen anderen Arten ihr das Angeln kombinieren möchtet.
Kann man in Nappstraumen bei Wind angeln?+
Das hängt von Windrichtung und Windstärke ab. Die Lage bietet Zugang zu mehreren unterschiedlichen Angelgebieten und geschützteren Alternativen, aber die Sicherheit und die Bedingungen vor Ort entscheiden immer darüber, wo und ob gefischt werden kann.
Wie viele Angeltage sind bei der Reise von Outside Travels inbegriffen?+
Unser übliches Arrangement umfasst sechs volle Angeltage mit eigenem Boot, sodass ausreichend Zeit bleibt, während der Woche verschiedene Angelarten auszuprobieren.
Gibt es einen Angelguide in Nappstraumen?+
Ja. Im Camp gibt es schwedischsprachige Guides, und wer auf dem Wasser Unterstützung möchte, kann eine Begleitung buchen.